Ausmahlungsgrad (Ausbeute)

Der Begriff stammt aus der Mühltechnik. Er setzt das Gewicht des ungemahlenen Getreides ins Verhältnis zum Gewicht des fertigen Mehl, gibt also letztendlich an, wie viel Prozent des ungemahlenen Getreides zu Mehl geworden sind.

Der Ausmahlungsgrad ist umso höher, je dunkler das Mehl ist, weil bei dunklerem Mehl mehr von den äußeren Schichten des Korns mitvermahlen werden. Und je höher der Ausmahlungsgrad, desto schwerer ist logischerweise auch das fertige Mehl.

Vollkornmehl hat den höchsten Ausmahlungsgrad, weil nahezu alle Bestandteile des Korns verwendet werden.

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