Buchweizen ist botanisch gesehen gar kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs, das ursprünglich aus den Steppen Südrusslands stammt. Da er auch auf kargen, trockenen Böden gedeiht, wird er trotz geringer Ernteerträge mittlerweile in vielen östlichen Ländern angebaut. Weltweit ist er von untergeordneter Bedeutung. Botanische Verwandte des Buchweizens sind Sauerampfer und Rhabarber.

Die dreieckigen Früchte sind reich an Proteinen und den essentiellen Aminosäuren Lysin und Tryptophan. Sie enthalten neben Vitaminen der B-Gruppe und zahlreichen Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen außerdem Lecithin, das die Gefäße rein hält. Zudem ist Buchweizen glutenfrei.

Buchweizen schmeckt leicht nussig und sehr aromatisch. Aus der russischen und polnischen Küche ist er nicht mehr wegzudenken. Hierzulande ist er erst durch die Naturkostbewegung wieder mehr ins Blickfeld gerückt. Er eignet sich für die süße und herzhafte Küche gleichermaßen.

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