Das Wort „Kamut“ kommt aus dem Ägyptischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Seele der Erde“. Man geht heute auch davon aus, dass Kamut ursprünglich aus Ägypten kommt. Er zählt zur Gruppe der Ur-Weizen, seine Körner sind aber fast doppelt so groß wie die des heutigen Weizens.
Wie alle Ur-Weizensorten ist Kamut lange in Vergessenheit geraten und erfreut sich erst seit einigen Jahren wieder wachsender Beliebtheit. 1990 wurde Kamut vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium als neue Sorte anerkannt und wird seitdem häufiger angebaut.
Kamut enthält mehr Eiweiß und Mineralstoffe als Weizen, vor allem Selen, Zink und Magnesium. Aufgrund seiner guten Klebereigenschaften eignet es sich hervorragend für Backwaren und Nudeln.
Kamut hat keine Typenbezeichnung. In Deutschland ist es in den Sorten „hell“ und „Vollkorn“ erhältlich.

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