Roggen zählt zu den bedeutendsten heimischen Getreidearten. Er gedeiht im Gegensatz zu Weizen auch auf ärmeren Böden, in kalten und trockenen Gebieten und bis auf 2.000 Metern Höhe. Daher wird er vor allem in Mittel- und Osteuropa angebaut, vor allem in Russland und Deutschland. Außerhalb Europas ist Roggen kaum verbreitet: Sein Anteil an der Weltgetreideerzeugung liegt bei gerade einmal einem Prozent.
Roggen enthält wenig Eiweiß (nur 9%), dafür aber zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine der B-Gruppe. Sein Gärstoff regt die Darmtätigkeit an und hindert Bakterien an der Vermehrung. Er gilt deshalb als besonders gut verträglich.

Verwendung findet Roggen vor allem als Brotgetreide und für die Herstellung von Sauerteig.

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