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Rezept: Dinkelvollkornbrot

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Unser Rezept für sehr aromatische und nährstoffreiche Dinkelvollkornbrote unter Herstellung eines klassischen Brühstücks. Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam und Sonnenblumenkerne ergänzen geschmacklich und knackig unser wertvolles Dinkelvollkornmehl. Die Rezeptmenge ist ausreichend für 2 bis 3 Brote.

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Arbeitszeit

ca. 90 Minuten

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Koch-/Backzeit

ca. 60 Minuten

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Portionen

2 Brote a 700 g

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Schwierigkeit

Einfach

Zutatenliste

Dinkelvollkornbrot

Die Hälfte des Dinkelvollkornmehls (750 g) mit 500 ml warmem Wasser zu einem Brühstück übergießen und 2 bis 4 Stunden einweichen (dicker Brei).

Nach dem Einweichen die restliche Wassermenge (500 ml) und Mehlmenge (750 g) sowie alle weiteren Zutaten hinzugeben (die Hefe vorher in etwas Wasser auflösen) und 12 – 15 min kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.

Den Teig ca. 1,5 Stunden ruhen lassen, dann mit bemehlten Händen 2 – 3 Brote formen. Nun den Backofen vorheizen. Die geformten Brote nochmals 5 – 10 min ruhen lassen, danach die Brote in den Ofen schieben.

Der Teig kann nach der Ruhezeit auch in zwei gefettete Kastenformen gegeben und dann die Brote darin gebacken werden.

Backzeit bei Ober- und Unterhitze 1 Stunde bei 200 °C , bei Umluft 1 Stunde bei 190 °C .

Unsere Produkte zum Rezept

Fragen & Antworten (FAQ) zu Produkten in diesem Rezept

Dinkelmehl hat zwischen 341 und 348 Kalorien pro 100g.

Mehl ist gemahlenes Getreide. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel sowie Hirse, Teff, Einkorn, Emmer und Kamut werden in unterschiedlichen Feinheitsgraden zu Mehl gemahlen. Fein gemahlenes Mehl eignet sich für helles Gebäck und Süßes, während gröber gemahlenes, dunkles Mehl und Vollkornmehl zum Backen von kräftigen Broten und herzhaftem Gebäck geeignet ist. Auch die Pseudogetreide Amaranth, Buchweizen und Quinoa werden zu Mehl gemahlen.

Dinkelmehl ist der vollwertige Ersatz für Weizenmehl mit den besten Backeigenschaften. Dinkelmehl Type 630 ist das klassische Haushaltsmehl und eignet sich für fast alle Rezepte von Hefegebäck über Kuchen und Teigwaren bis hin zu hellem Brot. Dinkel ist sehr nährstoffreich, hat ein leicht nussiges Aroma und einen hohen Eiweiß- und Klebergehalt mit hervorragenden Backeigenschaften.

Roggen enthält wenig Eiweiß (nur 9%), dafür aber hochwertige Ballaststoffe, zahlreiche Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine der B-Gruppe. Durch die wertvollen Ballaststoffe des Roggens sättigen die Backwaren lange.
Dinkel enthält rund 14% Eiweiß sowie Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Zellaufbaustoffe. Dinkel hat zudem einen hohen Gehalt an den essentiellen Fettsäuren Linolsäure und Ölsäure.

Weizen kann man perfekt durch Dinkel ersetzen, der ebenfalls beste Backeigenschaften besitzt. Beispielsweise ist Dinkelmehl Type 630 das klassische Haushaltsmehl und der vollwertige Ersatz für Weizenmehl. Alle Dinkelmehle sind nährstoffreich und kleberstark mit besten Backeigenschaften. Dinkelmehl eignet sich ideal zur Herstellung von Hefegebäck, Kuchen und Teigwaren sowie für helles Brot. Zudem verleiht Dinkel den Backwaren ein mildes, fein nussiges Aroma.

Mehl lagert man richtig, wenn es trocken, dunkel und kühl unter 18°C gelagert werden kann. Wir empfehlen ausdrücklich keine Lagerung in der Küche oder im Keller, da es hier meist zu feucht ist. Bei Feuchtigkeit kann das Mehl Gerüche annehmen und zudem verderben.

Unser Dinkel stammt vorwiegend von Landwirten aus unserer Region. Sollte dies quantitativ und qualitativ nicht ausreichen, beziehen wir Dinkel bundesweit bzw. aus dem europäischen Ausland. Die Hauptanbaugebiete von Dinkel in Europa sind Baden-Württemberg, Frankreich und Belgien.

Für unsere Bio Dinkelmehle und konventionellen Mehle werden die Dinkelsorten Zollernspelz, Zollernperle, Franckenkorn, Badensonne, Ostro, Ebners Rotkorn, Oberkulmer, Bauländer Spelz, Rubioto, Divimar, Schwabenähre, Mv Martongold, Attergauer, Castilan und Comburger verarbeitet.

Ja, man kann Sauerteig auch mit Dinkelmehl füttern. Am besten verwendet man dazu Dinkelvollkornmehl, da die enthaltenen Nährstoffe die Fermentation fördern.

Dinkel hat einen mittleren glykämischen Index, was bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt als raffiniertes Getreide. Dies liegt daran, dass Dinkel reich an Ballaststoffen ist, die die Verdauung verlangsamen und den Blutzuckeranstieg dämpfen. Für Menschen mit Diabetes oder jene, die ihren Blutzuckerspiegel stabil halten möchten, ist Dinkel eine bessere Wahl als stark verarbeiteter Weizen. Dennoch sollten verarbeitete Dinkelprodukte wie Brot und Gebäck in Maßen konsumiert werden, da sie den Blutzucker stärker beeinflussen können.

Dinkel enthält Antioxidantien und Ballaststoffe, die entzündungshemmende Eigenschaften haben können. Ballaststoffe tragen zur allgemeinen Gesundheit bei, indem sie die Verdauung fördern und das Risiko von entzündlichen Darmerkrankungen verringern. Antioxidantien im Dinkel schützen die Zellen vor Schäden durch freie Radikale, die oft Entzündungen verursachen. Obwohl Dinkel selbst nicht als stark entzündungshemmendes Nahrungsmittel bekannt ist, kann eine ballaststoffreiche Ernährung im Allgemeinen Entzündungen reduzieren. Zudem wird Dinkel oft besser vertragen als Weizen, was mögliche Entzündungsreaktionen im Verdauungstrakt verringern kann.

Ob Dinkel oder Haferflocken besser sind, hängt von deinen gesundheitlichen Zielen ab. Haferflocken sind besonders reich an Beta-Glucanen, die den Cholesterinspiegel senken und gut für das Herz sind. Sie haben auch einen niedrigeren glykämischen Index, was bedeutet, dass sie den Blutzucker stabil halten. Dinkel hingegen enthält mehr Proteine und Ballaststoffe, was ihn zu einer hervorragenden Quelle für pflanzliches Eiweiß macht. Hafer ist eher als Frühstücksgetreide bekannt, während Dinkel vielseitiger in herzhaften Gerichten oder Backwaren eingesetzt wird. Beide sind sehr gesund, aber Hafer ist möglicherweise besser für das Herz und den Blutzucker, während Dinkel eine bessere Proteinquelle ist.

Für die Darmgesundheit sind Getreidesorten mit einem hohen Ballaststoffgehalt ideal. Roggen ist hier besonders hervorzuheben, da er sehr ballaststoffreich ist und die Darmbewegung fördert. Auch Hafer ist vorteilhaft, da seine Beta-Glucane als Präbiotikum wirken, das die gesunden Darmbakterien unterstützt. Dinkel ist ebenfalls gut für den Darm, da er Ballaststoffe liefert und oft besser verträglich ist als moderner Weizen. Letztendlich sind Roggen und Hafer wahrscheinlich die besten Optionen für den Darm, aber auch Dinkel bietet viele Vorteile.

Roggen und Dinkel bieten unterschiedliche gesundheitliche Vorteile, sodass es darauf ankommt, was du suchst. Roggen hat einen höheren Ballaststoffgehalt und wird oft als besser für die Darmgesundheit angesehen, da er die Verdauung stärker anregt. Zudem erhöht Roggen den Blutzuckerspiegel langsamer als Dinkel, was ihn zu einer guten Wahl für Menschen mit Diabetes macht. Dinkel hingegen enthält mehr Proteine und ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Eisen, die für die allgemeine Gesundheit wichtig sind. Beide Getreidesorten sind nährstoffreich, aber welche gesünder ist, hängt von individuellen Ernährungszielen ab.

Dinkel kann sehr gut für die Darmgesundheit sein, da er einen hohen Gehalt an Ballaststoffen aufweist. Ballaststoffe sind entscheidend für eine gesunde Verdauung, da sie die Darmbewegung fördern und Verstopfungen vorbeugen. Sie dienen auch als Nahrung für nützliche Darmbakterien, was zu einem gesunden Darmmikrobiom beiträgt. Darüber hinaus empfinden viele Menschen Dinkel als leichter verdaulich als modernen Weizen, da er weniger stark verarbeitet wird und eine andere Zusammensetzung von Gluten aufweist. Dies kann besonders für Menschen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt vorteilhaft sein.

Ob Dinkel gesünder ist als andere Vollkornsorten, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Dinkel ist ein Vollkorn, das reich an Ballaststoffen und Proteinen ist und viele Vitamine und Mineralien enthält. Im Vergleich zu Weizenvollkorn hat Dinkel oft einen höheren Proteingehalt und enthält mehr Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Jedoch haben auch andere Vollkornsorten wie Hafer oder Roggen ihre eigenen Vorteile: Hafer ist beispielsweise reich an Beta-Glucanen, die den Cholesterinspiegel senken, während Roggen den Blutzucker stabiler hält. Somit ist Dinkel eine ausgezeichnete Wahl für eine gesunde Ernährung, doch welches Vollkorn „gesünder“ ist, hängt von den spezifischen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Ja, Dinkel ist tatsächlich sehr gesund. Er enthält viele Nährstoffe wie hochwertige Proteine, die für den Muskelaufbau und die Zellfunktion wichtig sind, sowie Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen und das Risiko von Herzerkrankungen senken können. Zudem liefert Dinkel essentielle Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink, die an wichtigen Körperfunktionen beteiligt sind. Ein weiterer Vorteil von Dinkel ist, dass er komplexe Kohlenhydrate enthält, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen und so für eine langanhaltende Energieversorgung sorgen. Im Vergleich zu stärker verarbeitetem Weizen ist Dinkel weniger züchtungsbedingt verändert und wird oft besser vertragen.

Dinkel gilt oft als die gesündere Alternative zu Weizen, da er weniger intensiv gezüchtet und daher nährstoffreicher ist. Im Vergleich zu Weizen hat Dinkel mehr Proteine, Ballaststoffe und Mineralien wie Magnesium, Zink und Eisen, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Besonders der höhere Ballaststoffgehalt macht Dinkel zu einer guten Wahl, da Ballaststoffe die Verdauung fördern und länger satt halten. Darüber hinaus sind die Kohlenhydrate im Dinkel komplexer, was den Blutzucker stabil hält und Heißhunger vorbeugt. Während Weizen stärker verarbeitet wird, bleibt Dinkel in seiner natürlichen Form erhalten, was viele Menschen als besser verträglich empfinden, besonders bei Weizensensitivitäten. Allerdings enthält auch Dinkel Gluten, was für Menschen mit Zöliakie relevant ist.

Nein, Dinkelmehl ist nicht glutenfrei. Dinkel enthält noch etwas mehr Gluten als Weizen und verfügt über sehr gute Backeigenschaften.

Der Unterschied zwischen Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl ist der Nährstoff- und Ballaststoffgehalt. Je dunkler das Mehl, desto höher die Typenzahl und desto mehr Mineralstoffe enthält es. Alle Vollkornmehle enthalten wesentlich mehr Ballaststoffe als hellere Mehle. Zur Herstellung: Mehl wird aus dem reinen Mehlkörper ohne die Außenschichten des Korns gemahlen. Je nach Ausmahlungsgrad erfolgt dann die Einordnung der Mehltypen, also Dinkelmehl Typ 405, 630 und 1050. Vollkornmehl besitzt grundsätzlich keine Typisierung, denn das ganze Korn mit Schale, Mehlkörper und Keimling wird vermahlen.

Leinsamen sind unglaublich vielseitig und können in zahlreichen Rezepten verwendet werden, um diese nahrhafter und gesünder zu machen. Sie eignen sich hervorragend für Brot und Gebäck, wo sie dem Teig eine ballaststoffreiche und nussige Note verleihen. In Smoothies oder Joghurts sorgen sie für eine cremige Konsistenz und liefern zusätzlich wertvolle Nährstoffe. Auch in Müslis sind sie eine perfekte Ergänzung, da sie lange sättigen und die Verdauung fördern. Leinsamen lassen sich zudem in herzhaften Gerichten wie Suppen oder Salaten einsetzen, wo sie als Topping nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch punkten. Besonders beliebt ist ihr Einsatz als Bindemittel in der veganen Küche, beispielsweise in Pancakes oder Burgern, wo sie durch ihre aufquellenden Eigenschaften Eier ersetzen können. Egal, ob süß oder herzhaft – Leinsamen bereichern fast jedes Gericht durch ihren nussigen Geschmack und ihre wertvollen Inhaltsstoffe.

Es gibt bestimmte Situationen, in denen Leinsamen nur mit Vorsicht oder gar nicht verzehrt werden sollten. Menschen mit einem Darmverschluss oder schweren Verdauungsproblemen könnten durch die aufquellenden Eigenschaften der Leinsamen zusätzliche Beschwerden bekommen, da sie viel Wasser binden. Auch bei Schilddrüsenunterfunktion ist Vorsicht geboten, da die in Leinsamen enthaltenen cyanogenen Glycoside die Jodaufnahme hemmen können. Schwangere sollten größere Mengen Leinsamen vermeiden, da die enthaltenen hormonähnlichen Substanzen den Hormonhaushalt beeinflussen könnten. Personen mit einer bekannten Allergie gegen Leinsamen sollten sie komplett meiden. Bei Unsicherheiten oder bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen empfiehlt es sich, den Verzehr von Leinsamen mit einem Arzt abzuklären.

Leinsamen bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile und unterstützen den Körper auf vielfältige Weise. Sie fördern eine gesunde Verdauung, da ihre Ballaststoffe die Darmtätigkeit anregen und Verstopfungen vorbeugen können. Omega-3-Fettsäuren, die in Leinsamen enthalten sind, wirken entzündungshemmend und unterstützen die Herzgesundheit. Zusätzlich tragen sie zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und zur Senkung des Cholesterins bei. Ihre Antioxidantien stärken das Immunsystem und können den Hormonhaushalt ausgleichen, insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren. Durch ihr langanhaltendes Sättigungsgefühl und ihre positive Wirkung auf den Stoffwechsel sind Leinsamen außerdem eine wertvolle Unterstützung für das Gewichtsmanagement. Ihre pflanzlichen Proteine und Mikronährstoffe wie Vitamin B1 und Magnesium machen sie zu einem vielseitigen Begleiter für eine gesunde Ernährung.

Leinsamen lassen sich auf viele Arten genießen, doch am besten werden sie geschrotet gegessen. Geschrotete Leinsamen sind leichter verdaulich, und der Körper kann ihre wertvollen Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe optimal aufnehmen. Sie können in Smoothies, Joghurts oder Müslis gemischt werden und verleihen den Speisen eine nussige Note. Durch Einweichen in Wasser entwickeln sie eine gelartige Konsistenz, die besonders gut für die Verdauung ist und sich auch hervorragend für Teige oder Desserts eignet. In Backwaren wie Brot, Brötchen oder Keksen entfalten Leinsamen ihre nahrhaften Eigenschaften und unterstützen eine ballaststoffreiche Ernährung. Wichtig ist es, Leinsamen immer mit ausreichend Flüssigkeit zu konsumieren, damit sie im Magen aufquellen und ihre verdauungsfördernde Wirkung entfalten können.

Ja, es ist gesund, jeden Tag Leinsamen zu essen – in moderaten Mengen. Leinsamen sind reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien, die viele positive Effekte auf die Gesundheit haben. Sie fördern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel, unterstützen die Herzgesundheit und können sogar entzündungshemmend wirken. Die tägliche Einnahme von Leinsamen kann dabei helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und das Sättigungsgefühl zu verlängern, was sie auch für eine gewichtsreduzierende Ernährung ideal macht. Allerdings sollten sie in Maßen verzehrt werden (1-2 Esslöffel pro Tag), um Nebenwirkungen wie Blähungen oder Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Ja, du kannst Leinsamen roh ins Müsli geben. Besonders geschrotete Leinsamen sind ideal, da der Körper die enthaltenen Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe besser aufnehmen kann. Ganze Leinsamen sind ebenfalls möglich, haben jedoch den Nachteil, dass sie oft unverdaut ausgeschieden werden und daher weniger Nährstoffe liefern. Wenn du rohe Leinsamen ins Müsli gibst, achte darauf, dass du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst, da die Samen stark aufquellen und so die Verdauung fördern können. Bei regelmäßigem Verzehr ist es ratsam, die empfohlene Tagesmenge von 1 bis 2 Esslöffeln Leinsamen (etwa 10-20 Gramm) nicht zu überschreiten.

Leinsamen sind die Samen der Flachspflanze (Linum usitatissimum) und gelten als wahres Superfood. Sie sind reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und wichtigen Antioxidantien, insbesondere Lignanen. Diese Nährstoffe tragen zur Förderung der Verdauung, Senkung des Cholesterinspiegels und Unterstützung der Herzgesundheit bei. Leinsamen enthalten zudem viele Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B1, Magnesium und Kalium, die essenziell für den Körper sind. Ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen sie zu einer wertvollen Ergänzung in der Küche.

Regelmäßiger Verzehr von Leinsamen kann zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten. Die Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung, helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und unterstützen die Gewichtsabnahme, da sie lange sättigen. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und unterstützen die Herzgesundheit. Außerdem können die Lignane, eine Form von Antioxidantien, dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu senken. Leinsamen helfen auch, den Cholesterinspiegel zu senken und den Blutdruck zu regulieren, was sie zu einer wertvollen Ergänzung für eine gesunde Ernährung macht.

Geschrotete Leinsamen sind in der Regel besser für die Gesundheit, da der Körper sie leichter verdauen und ihre Nährstoffe aufnehmen kann. Ganze Leinsamen passieren den Verdauungstrakt oft unzerkaut, sodass viele der Nährstoffe ungenutzt bleiben. Geschrotete Leinsamen setzen die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe und Lignane frei, wodurch du von allen gesundheitlichen Vorteilen profitierst. Um die Frische zu erhalten, empfiehlt es sich, ganze Leinsamen selbst frisch zu schroten, da die geschroteten Samen empfindlicher gegenüber Luft, Licht und Wärme sind.

Max. 1 Esslöffel pro Mahlzeit für Erwachsene. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 1 bis 2 Esslöffeln Leinsamen (etwa 10-20 Gramm). Max. 1 Esslöffel pro Tag für Kinder ab 4 Jahren. Für Kinder unter 4 Jahren sind Leinsamen nicht geeignet! Diese Menge liefert ausreichend Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren und Lignane, um die Verdauung zu fördern, den Cholesterinspiegel zu senken und die Herzgesundheit zu unterstützen. Es ist wichtig, Leinsamen immer mit ausreichend Wasser zu konsumieren, da die Ballaststoffe im Verdauungstrakt aufquellen und sonst Verstopfungen verursachen könnten. Für Anfänger empfiehlt es sich, mit einem Teelöffel pro Tag zu beginnen und die Menge langsam zu steigern.

Goldene und braune Leinsamen unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Farbe und ihrem Geschmack. Braune Leinsamen haben einen kräftigeren, leicht nussigen Geschmack, während goldene Leinsamen etwas milder und süßlicher sind. Nährstofftechnisch sind die Unterschiede minimal – beide enthalten ähnliche Mengen an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Goldene Leinsamen werden oft als ästhetischer angesehen und bevorzugt in feinen Gerichten wie Smoothie-Bowls verwendet, während braune Leinsamen in Brot oder herzhaften Gerichten häufiger vorkommen.

Ja, Leinsamen können beim Abnehmen helfen. Sie enthalten viele Ballaststoffe, die das Sättigungsgefühl verlängern und Heißhungerattacken vorbeugen. Durch das Aufquellen im Magen sorgen Leinsamen dafür, dass du dich länger satt fühlst, wodurch du weniger Kalorien aufnimmst. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien unterstützen zudem den Stoffwechsel und fördern eine gesunde Fettverbrennung. Darüber hinaus regulieren die Ballaststoffe den Blutzuckerspiegel und verhindern Insulinspitzen, die oft zu Heißhunger führen. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung können Leinsamen ein wertvoller Helfer beim Abnehmen sein.

Leinsamen sind bei richtiger Lagerung sehr lange haltbar – in der Regel etwa 6 bis 12 Monate. Ganze Leinsamen bleiben länger frisch, da die Schale die Nährstoffe schützt. Geschrotete Leinsamen sollten hingegen innerhalb von wenigen Wochen verbraucht werden, da sie schneller ranzig werden können. Um die Haltbarkeit zu maximieren, lagere Leinsamen in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort und schütze sie vor Licht. Für geschrotete Leinsamen empfiehlt es sich, sie im Kühlschrank aufzubewahren, um die wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu erhalten.

Ja, der Verzehr von zu vielen Leinsamen kann Nebenwirkungen haben. Die hohe Menge an Ballaststoffen kann bei empfindlichen Personen zu Blähungen, Durchfall oder Verstopfung führen, insbesondere wenn nicht ausreichend Wasser getrunken wird. Außerdem enthalten Leinsamen Cyanogene Glycoside, die in großen Mengen potenziell giftig sein können. Daher wird empfohlen, nicht mehr als 1o-20 Gramm Leinsamen pro Tag zu konsumieren. Menschen mit bestehenden Verdauungsproblemen oder Schilddrüsenerkrankungen sollten den Verzehr von Leinsamen vorsichtig angehen und gegebenenfalls Rücksprache mit einem Arzt halten.

Ja, Sesam ist gut für die Verdauung, besonders ungeschälter Sesam. Der hohe Ballaststoffgehalt in der Schale von ungeschältem Sesam trägt zur Regulierung der Darmtätigkeit bei, fördert eine gesunde Verdauung und kann Verstopfungen vorbeugen. Ballaststoffe sind auch wichtig, um den Cholesterinspiegel zu senken und eine gesunde Darmflora zu unterstützen.

Geschälter Sesam enthält weniger Ballaststoffe, ist aber immer noch eine gute Quelle für Nährstoffe, die die allgemeine Gesundheit des Verdauungssystems fördern

Sesam ist eine wahre Nährstoffbombe. Besonders hervorzuheben sind:

1) Kalzium: Eine der besten pflanzlichen Quellen für Kalzium, besonders ungeschälter Sesam.
2) Magnesium: Unterstützt die Gesundheit von Knochen, Nerven und Muskeln.
3) Eisen: Wichtig für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper.
4) Zink: Fördert das Immunsystem und unterstützt die Wundheilung.
5) Vitamin B1 (Thiamin): Hilft, Energie aus Kohlenhydraten zu gewinnen und unterstützt das Nervensystem.
6) Ungesättigte Fettsäuren: Insbesondere Omega-6-Fettsäuren, die für das Herz gesund sind.
7) Antioxidantien: Wie Sesamin und Sesamol, die entzündungshemmend wirken und die Zellen vor Schäden schützen.

Ungeschälter Sesam enthält mehr dieser Nährstoffe als geschälter, insbesondere Ballaststoffe und Kalzium, die in der Schale enthalten sind.

Sesam sollte an einem kühlen, trockenen Ort in einem luftdichten Behälter gelagert werden, um ihn vor Feuchtigkeit und Luft zu schützen. Besonders bei ungeschältem Sesam, der die Schale behält, ist es wichtig, ihn vor Oxidation zu bewahren, da die Fette in den Samen ranzig werden können, wenn sie zu lange Luft oder Wärme ausgesetzt sind.

Für eine längere Haltbarkeit kann Sesam auch im Kühlschrank aufbewahrt werden, insbesondere wenn das Sesamöl bereits kalt gepresst wurde oder du Sesammehl verwendest. Eine Lagerung im Gefrierfach ist ebenfalls möglich, um die Haltbarkeit von Sesam weiter zu verlängern. Achte darauf, dass der Sesam keinen fremden Gerüchen ausgesetzt ist, da er leicht Gerüche von anderen Lebensmitteln aufnimmt.

Ja, Sesam ist relativ kalorienreich, aber die enthaltenen Kalorien stammen größtenteils aus gesunden Fetten, die für den Körper wichtig sind. 100 Gramm Sesam enthalten etwa 570-600 Kalorien, abhängig davon, ob der Sesam geschält oder ungeschält ist. Der Großteil dieser Kalorien kommt aus Fett, insbesondere aus ungesättigten Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Auch wenn Sesam kalorienreich ist, handelt es sich um nährstoffdichte Kalorien. Sesam liefert viele essentielle Nährstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Vitamin B, die eine wichtige Rolle für die Gesundheit spielen. Wenn Sesam in Maßen verzehrt wird, kann er eine wertvolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein, ohne dass die Kalorienzahl ein Problem darstellt.

Sesam ist äußerst gesund und gilt als ein Nährstoffkraftpaket. Er ist reich an gesunden Fetten, insbesondere an ungesättigten Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Außerdem enthält Sesam eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe:

– Kalzium: Besonders ungeschälter Sesam ist eine ausgezeichnete Kalziumquelle, was ihn ideal für die Unterstützung der Knochengesundheit macht.
– Magnesium: Hilft bei der Regulierung des Blutdrucks und unterstützt die Funktion von Nerven und Muskeln.
– Ballaststoffe: Diese fördern die Verdauung und helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.
– Antioxidantien: Sesam enthält Sesamol und Sesamin, zwei starke Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen.
– Protein: Sesam ist eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle und bietet alle essentiellen Aminosäuren, was ihn besonders für Vegetarier und Veganer interessant macht.

Dank dieser Nährstoffe trägt Sesam zu einer gesunden Herzfunktion bei, unterstützt den Stoffwechsel und hilft, Entzündungen im Körper zu reduzieren.

Sesam ist ein äußerst vielseitiges Lebensmittel und kann in vielen verschiedenen Rezepten und Küchen verwendet werden. Sowohl geschälter als auch ungeschälter Sesam können auf viele Arten genossen werden:

1) Als Topping: Sesam wird häufig geröstet und als Topping auf Brot, Brötchen, Salaten, Suppen und Sushi verwendet. Besonders beliebt ist er in der asiatischen und nahöstlichen Küche.
2) In Saucen und Dips: Sesam wird oft zu Tahini (Sesampaste) verarbeitet, das eine Hauptzutat in Hummus und anderen Dips sowie Saucen ist. Tahini aus ungeschältem Sesam hat einen kräftigeren Geschmack und enthält mehr Nährstoffe als Tahini aus geschältem Sesam.
3) Backwaren: Sesam findet sich häufig in Backwaren wie Brot oder Keksen, sowohl im Teig als auch als Belag.
4) Gerösteter Sesam: Das Rösten von Sesam intensiviert den Geschmack. Gerösteter Sesam kann über asiatische Gerichte wie gebratenen Reis oder Nudeln gestreut werden.
5) In Süßspeisen: In vielen Kulturen wird Sesam auch in Süßspeisen verwendet, wie zum Beispiel in Halva (einer Sesamsüßigkeit) oder in kandierten Sesamriegeln.

Sesam lässt sich sowohl roh als auch geröstet verwenden, wobei das Rösten den nussigen Geschmack verstärkt. Geschälter Sesam ist in der Regel etwas milder und passt gut zu subtileren Geschmacksrichtungen, während ungeschälter Sesam in Gerichten eingesetzt wird, die von einem intensiveren und kräftigeren Geschmack profitieren.

Der Hauptunterschied zwischen geschältem und ungeschältem Sesam liegt in der äußeren Hülle des Sesamkorns. Geschälter Sesam hat seine äußere Schale entfernt, was ihm eine hellere, cremefarbene Optik verleiht und einen etwas milderen, neutraleren Geschmack. Da die Schale entfernt wurde, enthält geschälter Sesam weniger Ballaststoffe und Nährstoffe als ungeschälter Sesam, da viele dieser Nährstoffe in der Schale konzentriert sind.

Ungeschälter Sesam behält die äußere Schale bei und hat dadurch eine dunklere, leicht bräunliche Farbe. Die Schale macht ihn etwas bitterer im Geschmack, aber er enthält mehr Ballaststoffe, Kalzium und andere wichtige Nährstoffe. Ungeschälter Sesam wird als nährstoffreicher angesehen und eignet sich gut für Rezepte, bei denen ein intensiverer Geschmack gewünscht wird. Da die Schale auch eine gewisse Zähigkeit hat, ist ungeschälter Sesam knackiger als sein geschältes Gegenstück.

Zusammengefasst bietet ungeschälter Sesam mehr gesundheitliche Vorteile aufgrund des höheren Nährstoffgehalts in der Schale, während geschälter Sesam in Gerichten bevorzugt wird, bei denen ein milderer Geschmack gefragt ist.

Für die Zubereitung von Brot wird in der Regel 1,5 bis 2 % Salz bezogen auf das Gewicht des Mehls verwendet. Das bedeutet, dass du bei einem Kilogramm (1.000 g) Mehl etwa 15 bis 20 Gramm Salz hinzufügen solltest. Ein gehäufter Esslöffel Salz wiegt in etwa 15 bis 20 Gramm, abhängig von der Körnung des Salzes (fein oder grob). Ein flacher Esslöffel Salz wiegt etwa 10-12 Gramm, also könntest du 1,5 bis 2 flache Esslöffel Salz für 1 kg Mehl verwenden.

Hier eine einfache Orientierung: 1 kg Mehl → 15-20 g Salz (1gehäufter Esslöfel Salz)
Diese Menge sorgt dafür, dass das Brot einen ausgewogenen Geschmack bekommt, ohne zu salzig zu sein. Salz spielt auch eine wichtige Rolle im Backprozess, da es die Teigstruktur stärkt und die Hefeaktivität kontrolliert. Dadurch wird das Brot gleichmäßiger und hat eine bessere Kruste.

Wenn du also auf 1 kg Mehl 15 bis 20 g Salz hinzufügst, erhältst du ein Brot, das gut gewürzt ist und die richtige Konsistenz hat.

Brotbackmischungen kann man ganz nach eigenem Geschmack aufpeppen durch verschiedene Backzutaten. Rezepttipps und Ideen liefern wir in unserem Onlineshop in der Rubrik Rezepte unter Backmischungen. Hier wandeln wir unsere Küchenmeister Brotbackmischungen um in Hot-Dog-Brötchen, Buttermilch-Vollkornbrot, Schinkenbrötchen, Walnussbrot, Dinkelseelen, Kräuterbrot, Honigbrot, Mandelbrot oder Früchtebrot.
Bei unseren Mühlenlädle Backmischungen und eigenen kreativen Mehlmischungen sind Brotgewürze ideal für rustikale Brote und Brötchen. Unser Brotdekor ist die Saaten-Flocken-Mischung zur Brotdekoration aus Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Sesam und kernigen Haferflocken, die sich vor allem für herzhafte Vollkornbrote und Brötchen eignet. Wohingegen Honig, Rosinen, Cranberries, Maulbeeren und Tockenfrüchte helles und süßes Brot aufpeppen. Backsaaten geben Brot und Brötchen den knackigen Biss und enthalten wertvolle Nährstoffe. Unsere Mühlenlädle Backsaaten-Mischung enthält Leinsaat, Sesam, Sonnenblumenkerne und Buchweizen mit einem hohen Eiweißgehalt von rund 20 %, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Als Ersatz für Backmalz kann man vor allem Honig, aber auch Ahornsirup oder Zuckerrübensirup nehmen.

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4 Antworten

  1. Aus dem Rezept: “Den Teig ca. 1,5 Stunden ruhen lassen, dann mit bemehlten Händen 2 – 3 Brote formen. Die geformten Brote nochmals 5 – 10 min ruhen lassen, danach einschießen.”
    Was bedeutet “einschießen”?
    Schöne Grüße Michael

    1. besten Dank für Ihre Rückfrage. “Einschießen” bedeutet einfach, die Brote in den Ofen zu schieben. Die Zubereitungsanleitung ist dahingehend geändert:

      Den Teig ca. 1,5 Stunden ruhen lassen, dann mit bemehlten Händen 2 – 3 Brote formen. Nun den Backofen vorheizen.
      Die geformten Brote nochmals 5 – 10 min ruhen lassen, danach die Brote in den Ofen schieben.

      Der Teig kann nach der Ruhezeit auch in zwei gefettete Kastenformen gegeben und dann die Brote darin gebacken werden.
      Backzeit bei Ober- und Unterhitze 1 Stunde bei 200 °C , bei Umluft 1 Stunde bei 190 °C .

  2. Hallo ich habe einen holzbackofen. Auf you tube unter: holzbackofen claus berthold und holzbackofen teil 2 claus berthold.
    Bitte teilen sie mir mit bei welcher themperatur und zeit ihr rezept -dinkelbrot-verwendet werden kann.
    Vielen dank für ihre mühe.
    Claus berthold

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