Doppelgriffiges Mehl ist genau genommen keine eigene Typenzahl, sondern ein Mahlgrad – es beschreibt also die Körnung des Mehls und nicht den Mineralstoffgehalt. Griffiges oder doppelgriffiges Mehl wird auch Dunst und Instantmehl genannt. Es ist nicht ganz so fein wie Mehl, aber auch nicht so grob wie Grieß. Die Körnung liegt also zwischen Mehl und Grieß. Während die Type (zum Beispiel 405 oder 550) angibt, wie hell oder dunkel ein Mehl ausgemahlen ist, sagen die Begriffe glatt, griffig und doppelgriffig nur etwas darüber aus, wie fein oder grob das Korn vermahlen wurde. Doppelgriffiges Mehl ist dabei ein helles Weizenmehl, das besonders grob gemahlen ist – noch gröber als griffiges Mehl. In Deutschland entspricht es am ehesten einem Weizenmehl der Type 405, teilweise auch 550, in Österreich dem Type W 480. Durch die grobe Körnung nimmt doppelgriffiges Mehl Flüssigkeit langsamer und gleichmäßiger auf und quillt besonders schön, weshalb es sich ideal für Spätzle, Nockerl, Knödel sowie Strudel- und Nudelteig eignet. Es ist nicht ganz so fein wie Mehl, aber auch nicht so grob wie Grieß. Die Körnung liegt also zwischen Mehl und Grieß.