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Gesunde Vorratshaltung ja, Hamsterkäufe nein

Warum Hamsterkäufe falsch sind, warum das Hamstern sogar Lebensmittel vernichten kann und wie es auch ohne Hamsterkäufe geht.

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Inhaltsverzeichnis

Wie in der Pandemie beobachten wir gerade wieder eine Tendenz zu Hamsterkäufen. Deswegen appellieren wir heute an euch alle: Kauft bitte nur, was ihr tatsächlich braucht. Seid solidarisch, es gibt genug für alle. Ja, die Ukraine ist einer der größten Weizenlieferanten weltweit. Nein, das ist kein Grund, jetzt panisch Mehl zu horten.

Unsere Versorgung mit Grundnahrungsmitteln hat sich über die Jahrzehnte bewährt und ist darauf ausgerichtet, uns alle optimal mit Lebensmitteln zu beliefern. Hersteller und Handel wissen, was wir typischerweise wann kaufen und haben Produktion und Lieferketten entsprechend geplant. Wenn jeder nur das kauft, was er braucht, ist also genug für alle da. Kaufen nun einige wenige viel mehr, als sie tatsächlich brauchen, stehen logischerweise alle anderen vor leeren Regalen.

Wer hamstert, nimmt seinen Nachbarn das Essen weg.

Hört sich krass an, ist aber so. Die Lieferketten im Handel basieren auf langjährigen Erfahrungen, was wann gebraucht wird. Hamsterkäufe bringen diese Lieferketten an ihre Grenzen und täuschen eine Knappheit vor, wo gar keine ist. So war in der Pandemie und ist auch jetzt genügend Mehl, Nudeln und Klopapier für alle da – wenn jeder so einkauft wie immer. Es gibt nicht weniger als sonst. Wenn gehamstert wird, ist das Vorhandene nur ungleich verteilt. Unserer Meinung nach völlig unnötig!

Wo bleibt die Solidarität, wenn bei dem einen im Keller das Mehl kiloweise lagert und am Ende vielleicht sogar verdirbt, während der Nachbar gar nichts mehr bekommt?

Daher hier unser Appell an unsere Kunden:

Daher ein Appell an unsere Kunden

Kauft bitte nur so viel Mehl und andere Grundnahrungsmittel, wie ihr im Rahmen einer gesunden Vorratshaltung braucht und verarbeiten könnt!

Es ist nicht nur egoistisch, sondern auch eine echte Verschwendung, wenn einige wenige daheim Lebensmittel horten, die am Ende weggeschmissen werden müssen, weil sie verdorben sind. Und die alte Dame nebenan hat vielleicht gar nichts, weil sie nur kleine Mengen bezahlen und nach Hause tragen kann.

Jedes Mehl ist verderblich.

Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass Mehl ewig gelagert werden kann. Selbst bei optimalen Lagerbedingungen – trocken, kühl und dunkel – verliert jedes Mehl mit der Zeit seine guten Backeigenschaften. Je dunkler das Mehl, umso schneller wird es ranzig. Auch Weißmehl trocknet aus, wird bitter und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen für Schädlinge wie Motten und Mehlwürmer.

Als Faustregel gilt: Vollkornmehl kannst du ca. 6 Monate lagern, Weißmehl bis zu 18 Monaten. Wenn Mehl falsch gelagert wird, kann dies auch innerhalb 2 Monaten verdorben sein.

Unsere Tipps für eine gesunde Vorratshaltung

Damit es so weit erst gar nicht kommt, raten wir generell zu einer gesunden und dem eigenen Bedarf entsprechenden Vorratshaltung. So hast du jederzeit die Gewissheit, alles im Haus zu haben, was du brauchst. Du kannst evtl. Angebote nutzen und dadurch Geld sparen. Panik und Hamsterkäufe sind unnötig und deine Lebensmittelversorgung ist sicher.

  • Überlege bitte vor dem Einkauf, wie viele Personen du versorgen möchtest und kaufe entsprechende Mengen ein. Ein 10 kg-Sack Mehl macht wenig Sinn, wenn du alleine lebst, für eine fünfköpfige Familie sieht das evtl. anders aus.
  • Stelle sicher, dass du einen geeigneten Lagerplatz für deinen Vorrat hast. Ideal ist ein kühler und trockener Vorratsraum oder ein Keller. In der geheizten Wohnung gelagertes Mehl verdirbt sehr schnell. Und ganz wichtig: Sorge dafür, dass der Lagerplatz für deinen Vorrat stets sauber ist. Dreck zieht Ungeziefer an.
  • Wähle deine Vorratsbehälter sorgfältig aus. Stelle Mehl, Zucker und Co. nicht einfach in der Papierverpackung ins Regal, sondern investiere in geeignete, ungeziefersichere Behälter.
  • Betreibe rollierende Vorratshaltung. Das bedeutet, dass du aus deinem Vorrat leben und verbrauchte Lebensmittel regelmäßig ersetzen solltest. Verwende also immer das älteste Mehl zuerst.
  • Kaufe nur, was du und deine Lieben wirklich brauchen und gerne essen. Wenn ihr normalerweise frisch kocht und auf Konserven weitgehend verzichtet, werden euch diese auch in einer Notsituation nicht schmecken. Es ist also kontraproduktiv, massenhaft Konserven zu bunkern für einen Notfall, der wahrscheinlich niemals eintreten wird.

Lebensmittel wegschmeißen ist Verschwendung!

Klar passiert es mal, dass man sich verkalkuliert und zu viel eingekauft hat. Aber das sollte nicht zur Regel oder gar zur eigenen Vorratsstrategie werden. Denn zu viel eingekaufte und/oder falsch gelagerte Lebensmittel wegschmeißen zu müssen, ist Verschwendung! Und die zeugt von mangelnder Wertschätzung für unser „tägliches Brot“, fehlender Solidarität gegenüber deinen Mitmenschen und geht auch noch richtig ins Geld.

Mach mit! Gehe mit gutem Beispiel voran. Wir zählen auf dich!

Gehe mit gutem Beispiel voran und hilf mit, dass unsere mit Liebe produzierten Lebensmittel allen zur Verfügung stehen. Wir zählen auf dich! Deine persönlichen Tipps für eine gesunde Vorratshaltung kannst du gerne in den Kommentaren teilen, so dass alle etwas davon haben.

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