Gerste zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Zusammen mit Emmer und Einkorn gilt sie als ältestes von Menschen gezielt angebautes Getreide. Gerste ist anspruchslos und liefert sogar bis in hohe Bergregionen gute Erträge. Im Vergleich zu anderen Getreidearten spielt sie aber heute eine eher untergeordnete Rolle. In Deutschland wird Gerste vor allem zur Bierherstellung und als Viehfutter verwendet. Älteren Generationen dürfte sie auch noch als Grundstoff für „Caro-Kaffee“ bekannt sein.

Dabei ist Gerste durchaus nährstoffreich. Sie enthält 10% Eiweiß, außerdem Vitamine der B-Gruppe und reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Kieselsäure und Fluor.
Gerste wird aufgrund ihrer schlechten Klebereigenschaften selten als Brotgetreide verwendet, eignet sich aber aufgrund ihrer Schleimbildung gut als Krankenkost. Die sicherlich häufigste Verwendung in der Küche findet sie als Graupen (rundgeschliffene Gerstenkörner) in Suppen und Brei.

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