Hirse ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Gattungen kleinwüchsigen Spelzgetreides, die bevorzugt in trockenen und warmen Gebieten der Erde angebaut werden, z.B. in Afrika, dem fernen Osten und auf dem Balkan. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Hirsebrei auch in unseren Regionen eine der beliebtesten Getreidespeisen.

Hirse hat neben Hafer den höchsten Gehalt an Vitalstoffen. Sie besteht zu etwa 10% aus Eiweiß, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und enthält 4% Fett, die Hälfte davon als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Gesundheitlich wertvolle Bestandteile sind außerdem Silicium, Fluor und die für Haut und Haare wichtige Kieselsäure.

Weil Hirse glutenfrei und Basen bildend ist, wird sie sowohl von Allergikern als auch in der säurearmen Ernährung gerne verwendet. Sie schmeckt mild und eignet sich daher hervorragend für die Zubereitung sowohl von süßen als auch von herzhaften Gerichten. Ein weiterer Vorteil ist ihre relativ kurze Garzeit von nur 20 Minuten.

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